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	<title>Plauderegge - Frauenfeld City</title>
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	<title>Plauderegge - Frauenfeld City</title>
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		<title>marco’s Plauderegge: Barbara Dätwyler Weber &#8211; SP Stapi Kandidatin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 17:11:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[marco's Plauderegge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Barbara Dätwyler Weber. Stadträtin, Frau Vizestadtpräsidentin und Kandidatin bei den Erneuerungswahlen vom 7. Feb. für das Stadtpräsidium. Hallo Barbara, vielen Dank, dass du gekommen bist! Ja, sehr [&#8230;]</p>
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<p><strong>Im Gespräch mit Barbara Dätwyler Weber. Stadträtin, Frau Vizestadtpräsidentin und Kandidatin bei den Erneuerungswahlen vom 7. Feb. für das Stadtpräsidium. </strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="660" src="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Barbara-Daetwyler-Weber-im-Blumenstein-1024x660.jpg" alt="Barbara Dätwyler Weber im Blumenstein" class="wp-image-4783" style="aspect-ratio:16/9;object-fit:cover" srcset="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Barbara-Daetwyler-Weber-im-Blumenstein-1024x660.jpg 1024w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Barbara-Daetwyler-Weber-im-Blumenstein-300x193.jpg 300w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Barbara-Daetwyler-Weber-im-Blumenstein-768x495.jpg 768w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Barbara-Daetwyler-Weber-im-Blumenstein-788x508.jpg 788w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Barbara-Daetwyler-Weber-im-Blumenstein.jpg 1104w" sizes="(min-width: 960px) 75vw, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Barbara Dätwyler Weber &#8211; SP Kandidatin für unser Stadtpräsidium </figcaption></figure>



<p><strong>Hallo Barbara, vielen Dank, dass du gekommen bist!</strong></p>



<p>Ja, sehr gerne. Ich bin vielleicht schon einmal zufällig auf deine Seite gestossen, aber ehrlich gesagt kannte ich sie nicht bewusst und wusste nicht genau, was du machst. Als Anders Stokholm dann erwähnte, dass er dich schon länger kennt und bereits mit dir über dein Projekt gesprochen hat, habe ich natürlich gerne zugesagt.</p>



<p><strong>Ja, Frauenfeld City ist eigentlich noch ziemlich jung – ich habe es erst Mitte/Ende Sommer 2024 gestartet. Anfangs lag der Fokus hauptsächlich auf den technischen Aspekten und Herausforderungen. Doch als die Seite plötzlich Aufrufe generierte, habe ich beschlossen, einfach mal zu sehen, wohin die Reise führt.</strong></p>



<p>Ach, so ist das – wunderbar! Aber es wurde dann noch ganz lustig: Kaum hatten wir uns für heute verabredet, kamen plötzlich weitere Anfragen von Leuten, die unbedingt noch heute ein Interview führen wollten. (Lacht) Manchmal kommt das wie in Wellen, und dann hört man wieder lange nichts. Aber normalerweise läuft alles über mein Wahlkampfteam, also über meine Website.</p>



<p><strong>Also gerade richtig viel los, oder?</strong></p>



<p>Ja, das gehört einfach dazu – auch die Podien und all das andere. Da muss man dann schon schauen und sich ein wenig Zeit freischaufeln, Wahlkampf eben. Es ist aber auch so, dass sich viele Leute für mich als Person interessieren. Oft gerate ich auf der Strasse direkt in Gespräche und werde angesprochen. Die Medien wissen zwar, dass ich Stadträtin und Vizestadtpräsidentin bin, aber das Thema &#8220;Soziales&#8221; ist halt oft nicht ganz so spannend für sie, im Vergleich zu einem Thema wie dem &#8220;Bau&#8221;.</p>



<p><strong>Das ist sicherlich so, obwohl dein Departement für Gesellschaft und Soziales wohl auch oft Kritik ausgesetzt ist, vor allem was die Leistungen betrifft.</strong></p>



<p>Das ist definitiv ein Punkt. Aber ich sage immer, niemand kommt wirklich freiwillig und gerne in mein Büro an der Rheinstrasse. Es gibt einfach Situationen, in die Menschen unverschuldet geraten können, und denen muss geholfen werden. Es sind auch immer noch diese 13 Seiten Formulare auszufüllen, und es wird alles genau geprüft und abgeklärt.</p>



<p>Dennoch ist es natürlich ein Abwägen. Es wird immer auch solche geben, die versuchen, unser Sozialversicherungsnetz auszunutzen. Bei diesen Personen versuchen wir, durch klare Vorgaben und Auflagen, so gut wie möglich entgegenzuwirken.</p>



<p>Aber man darf nicht vergessen: 99 % unserer Klienten verhalten sich korrekt und sind dankbar, dass ihnen geholfen wird. Vielleicht sollten sich die lautstärksten Kritiker mal vorstellen, was es wirklich bedeutet, mit nur 1.000 Franken im Monat auszukommen.</p>



<p><strong>Möchtest du manchmal auch mehr machen, mehr helfen?</strong></p>



<p>Ja, auf jeden Fall. Es geht ja hauptsächlich um Alleinerziehende oder Menschen, bei denen andere Unterstützungssysteme nicht mehr greifen. Aber manchmal regt mich auch die allgemeine Wahrnehmung in solchen Angelegenheiten auf. Ein Beispiel: Zu Beginn der Ukraine-Krise gab es viele, die die Vorstellung hatten, dass die Menschen kommen und sofort arbeiten könnten. Aber die Realität sah so aus, dass sie erst einmal Deutsch lernen mussten, bevor sie überhaupt eine Arbeitsstelle finden konnten. Doch wir durften sie ja nicht mal in den Deutschunterricht schicken. Später haben wir dann eine Lösung gefunden für diejenigen, die das wollten, aber mit dem Schutzstatus S kann man niemanden dazu verpflichten.</p>



<p><strong>Gibt es diesbezüglich noch immer so starke Probleme?</strong></p>



<p>Nein, es hat sich gut eingependelt, aber es hat etwa 1,5 bis 2 Jahre gedauert, das muss man schon sagen. Vor allem, weil die Bundesregierung einfach beschlossen hat, diesen Schutzstatus einzuführen und dann gesagt hat: &#8220;Schaut jetzt selber.&#8221;</p>



<p><strong>Das führt mich jetzt direkt zur nächsten Frage, die ich dir stellen wollte: bezahlbarer Wohnraum?</strong></p>



<p>Ich bin auch der Meinung, dass die Stadt da ein Vorbild sein sollte. Wir haben ja auch schon preisgünstigen Wohnraum in unseren Liegenschaften, und das muss unbedingt beibehalten und weiter ausgebaut werden. Ausserdem sollten wir für Bau-Genossenschaften attraktiver werden, die bezahlbaren Wohnraum schaffen wollen. Ein Beispiel wäre, gezielt Land zu einem günstigeren Preis zur Verfügung zu stellen, um solche Projekte zu fördern.</p>



<p><strong>Eine weitere Frage, die auch bei den Usern auf Frauenfeld City scheinbar unter den Fingernägeln brennt: Tempo 30 und deine Äusserung bezüglich einer autofreien Altstadt. Darf ich da mal nachhaken?</strong></p>



<p>Ja, klar (lacht), das ist ein Thema, das die Leute sofort beschäftigt, aber das ist auch verständlich. Ich muss vielleicht erwähnen, dass ich diese Äusserung zur autofreien Altstadt zweimal gemacht habe, aber das war dem Umstand geschuldet, dass ich in dem Moment etwas getriggert war. Ich wollte etwas in der Altstadt verteilen, kam ins Gespräch mit Leuten und musste immer wieder unterbrechen und warnen, weil vor allem Auswärtige mit einem Zürich-Nummernschild da einfach durchbrausen wollten. Grundsätzlich wäre ich für eine autofreie Altstadt und träume davon, dass es dort mehr Platz für Cafés auf diesem Abschnitt der Zürcherstrasse gibt. Aber das steht eigentlich nicht zur Diskussion, und ich akzeptiere auch den Entscheid der Stimmbevölkerung.</p>



<p><strong>Interessant, aber es ist wohl schon so: Mit dem Sozialdepartement ist es schwieriger, sich Lorbeeren zu verdienen und auf sich aufmerksam zu machen, als mit solchen Aussagen. Hat das mitgespielt bei deiner Entscheidung, für das Stadtpräsidium zu kandidieren?</strong></p>



<p>Es stimmt schon, mit diesem Departement kannst du weniger mal einen Bus einweihen oder eine neue Firma begrüssen, aber Lorbeeren kannst du dir trotzdem verdienen. Es geht eher darum, das Möglichste zu tun, sich einzusetzen, gute Arbeit abzuliefern und tatsächlich etwas zu erreichen. Ich gebe aber zu, dass ich noch viele Ideen und Projekte habe, und dafür hätte ich im Amt des Stadtpräsidenten natürlich einen grösseren Handlungsspielraum. Daher hat mich auch mein Ehrgeiz gepackt, dieses Amt anzustreben – zweifellos. Als Stadtpräsident kannst du für die ganze Stadt mehr bewegen und anstossen.</p>



<p><strong>Ok, jetzt aber noch etwas ganz anderes: Stell dir vor, Harry Potter besucht Frauenfeld und legt einen Zauber über die Stadt, der es dir ermöglicht, alle Bürger:innen von einem Projekt deiner Wahl zu überzeugen. Welches Projekt würdest du priorisieren?</strong></p>



<p>Hmm, ja, ich glaube, ich würde die Stadtkaserne auf den Tisch legen. Ich finde, da muss endlich Leben rein. Es wäre wirklich cool, wenn man dort einfach ein und aus gehen könnte, vielleicht ein „Beizli“ hätte und man auch etwas einkaufen könnte. Die Kaserne bietet ein riesiges Potenzial für unsere Stadt, und ich fände es wirklich spannend, dort neue Projekte zu verwirklichen oder anzustossen.<br> </p>



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		<title>marco’s Plauderegge: Christoph Anneler &#8211; parteiloser Stapi Kandidat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 17:10:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[marco's Plauderegge]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Christoph Anneler &#8211; parteiloser Kandidat bei der Ersatzwahl zum Frauenfelder Stadtpräsidenten. Hallo Christoph, besten Dank, dass du dir etwas Zeit für mich und Frauenfeld City nimmst. Bierchen [&#8230;]</p>
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<p><strong>Im Gespräch mit Christoph Anneler &#8211; parteiloser Kandidat bei der Ersatzwahl zum Frauenfelder Stadtpräsidenten. </strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="1004" height="750" src="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Rathauseingang-Christoph.jpg" alt="Christoph Anneler vor der Rathaustüre" class="wp-image-4747" style="aspect-ratio:16/9;object-fit:cover" srcset="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Rathauseingang-Christoph.jpg 1004w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Rathauseingang-Christoph-300x224.jpg 300w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Rathauseingang-Christoph-768x574.jpg 768w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Rathauseingang-Christoph-680x508.jpg 680w" sizes="(min-width: 960px) 75vw, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Christoph Anneler vor der Frauenfelder Rathaustüre</figcaption></figure>



<p><strong>Hallo Christoph, besten Dank, dass du dir etwas Zeit für mich und Frauenfeld City nimmst. Bierchen oder lieber ein Glas Wein?</strong></p>



<p>Hoi Marco, gerne ein Gläschen Wein. Ich freue mich auf den Abend mit dir und wir teilen ja die Leidenschaft für das Motorrad schon miteinander.</p>



<p><strong>Du kennst ja Frauenfeld City ein wenig und warst auch schon aktiv in den Kommentaren unterwegs. Was könnte bei ffcity.ch besser gemacht werden?</strong></p>



<p>Ich habe ffcity.ch vorher noch nicht gekannt und war überrascht von der Fülle von Informationen und der übersichtlichen Aufmachung. Es ist jedoch etwas wie eine chinesische Speisekarte: fast etwas zu viel Auswahl. Inhaltlich ist diese Speiskarte jedoch top! </p>



<p><strong>Interessant, und wie stehst du zur Digitalisierung bei der Stadtverwaltung, wie willst du diese vorantreiben, um den Bürgerservice zu verbessern?</strong></p>



<p>Die barrierefreie Website ist ein guter Schritt, aber optisch veraltet. Ein frischer, informativer Auftritt, ähnlich wie Frauenfeld City, könnte sie ansprechender machen.</p>



<p><strong>Die Kommentare auf Frauenfeld City führen mich auch gleich zur nächsten Frage, Tempo 30. Du stehst für die Förderung des Langsamverkehrs ein, bedeutet dies flächendeckende 30er-Zonen für Frauenfeld?</strong></p>



<p>Nein, unter Langsamverkehr verstehe ich vor allem den Veloverkehr. Tempo 30 kann auf stark befahrenen Kantonsstrassen aus Lärmschutzgründen sinnvoll sein, aber eine flächendeckende Einführung ist weder zielführend noch notwendig. Mir ist wichtig, dass die Velorouten ins Zentrum, zum Bahnhof und zu den Schulen sicher gestaltet werden.</p>



<p><strong>Bleiben wir doch gleich beim Thema Verkehr, wie kann deiner Meinung nach eine Verbesserung der Verkehrsführung erreicht werden, ohne den gesamten Verkehrsfluss in Frauenfeld negativ zu beeinflussen?</strong></p>



<p>Viele Hauptverkehrsachsen gehören dem Kanton, Lösungen müssen gemeinsam erarbeitet werden. Die Römerstrasse <em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#b81c27" class="has-inline-color">(siehe Kasten)</mark></em> könnte mittelfristig Entlastung bringen, besonders im Bereich Lindenspitz, aber die Umsetzung vor 2030 ist unwahrscheinlich.</p>



<p><strong>Frauenfeld steht auch vor weiteren Herausforderungen, beispielsweise bezahlbaren Wohnraum. Welche Massnahmen stellst du dir für die Förderung einer sozialen und nachhaltigen Stadtentwicklung vor?</strong></p>



<p>Das bestehende Reglement zur Förderung von preisgünstigem Wohnraum ist eine gute Basis. Preisgünstiger Wohnraum darf aber nicht mit sozialem Wohnungsbau verwechselt werden. Junge Familien und Senioren sollen sich auch in Zukunft eine Wohnung in Frauenfeld leisten können. Die Stadt muss aktiv mit Grundeigentümern, Investoren und Wohnbaugenossenschaften zusammenarbeiten. Verdichtetes Bauen kann zudem neue Grünflächen ermöglichen.</p>



<p><strong>Und wie sieht es beim Thema Wirtschaft und Innovation aus, der Förderung von Start-ups beispielsweise?</strong></p>



<p>Mit dem Umzug von „Startnetzwerk Thurgau“ nach Frauenfeld konnte ein erster Schritt gemacht werden, ebenso mit der Stadtkaserne. Die Standortförderung braucht aber mehr Aufmerksamkeit. Frauenfeld sollte sich aktiver vermarkten, statt nur darauf zu warten, dass Firmen von selbst kommen.</p>



<p><strong>Ganz andere Frage, bei welchem Thema kannst du dich eigentlich so richtig aufregen?</strong></p>



<p>Mit unsachlichen Diskussionen zumindest nicht, denn daraus entstehen oft die besten Lösungen. Was mich stört, ist das unkritische Verbreiten von Unwahrheiten, wodurch eine falsche Meinung entsteht.</p>



<p><strong>Und wo ist dann dein Lieblingsplatz in Frauenfeld, um den Kopf wieder freizubekommen?</strong></p>



<p>Ich laufe gerne entlang der Murg oder über das Rüegerholz in die Aumühle. Ich brauche Bewegung, um abzuschalten.</p>



<p><strong>Wenn du für einen Tag alleiniger Regent von Frauenfeld wärst und alles beschliessen könntest, was wäre deine erste Entscheidung und weshalb?</strong></p>



<p>Ich würde den «Einheimischen-Tarif» wieder einführen: vergünstigte Stadtbus-Abos und Gratiseintritt ins Hallenbad für Einwohner. Die Kosten wären tragbar, aber der Mehrwert für die Bevölkerung wäre enorm.</p>



<p><strong>Im Fall deiner Wahl, willst du zurück nach Frauenfeld ziehen, wie sieht Plan B aus?</strong></p>



<p>Ich bin bereits als Einwohner angemeldet, unabhängig vom Wahlausgang. Frauenfeld ist eine lebenswerte Stadt, und ich freue mich, nun offiziell Teil davon zu sein, ich konzentriere mich jedoch auf Plan A.</p>



<p><strong>Was unterscheidet dich, deiner Meinung nach, von den anderen 2 Kandidaten?</strong></p>



<p>Ich habe Erfahrung in der Privatwirtschaft und eine eigene Firma gegründet. Zudem kenne ich zwei Stadtverwaltungen und weiss, was funktioniert und was nicht.</p>



<p><strong>Was wäre dein persönlicher Wunsch für Frauenfeld, der über die Politik hinausgeht?</strong></p>



<p>Mehr Gemeinschaftssinn. Seit Corona hat der Egoismus zugenommen. Ich wünsche mir, dass wir uns wieder als «Wir» statt als «Ich» verstehen.</p>



<p class="has-base-color has-text-color has-link-color wp-elements-06ba60ab35174af4c81347a828783a25">.</p>



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<p><strong>Projekt Römerstrasse</strong><br>Die Stadt plant die Realisierung der sogenannten Römerstrasse, einer neuen Verbindungsstrasse zwischen der Thurstrasse und der Oststrasse nördlich der Autobahn. Dieses Projekt ist Teil des &#8220;Gesamtbildes 2040&#8221; der Agglomeration Frauenfeld.<br>Die geplante Römerstrasse soll das Zentrum entlasten und eine direkte Verbindung schaffen, um stark belastete Knotenpunkte wie den Schweizerhof und die Zürcherstrasse zu umgehen. Zudem verbessert sie die Erschliessung des Gewerbegebiets Langdorf.</p>



<p>Die Stadt verhandelt derzeit mit Grundstückseigentümern über die benötigten Flächen und für das Projekt wurden 2021 bereits 350&#8217;000 Franken bewilligt, jedoch aufgrund offener Landfragen noch nicht genutzt. Die Fertigstellung ist bis 2030 angestrebt.<br><br><strong>Wichtig:</strong> Die geplante Römerstrasse hat nichts mit der historischen Römerstrasse zu tun, sondern ist ein eigenes modernes Infrastrukturprojekt.</p>
</div>



<p></p><p>The post <a href="https://ffcity.ch/marcos-plauderegge-christoph-anneler-parteiloser-stapi-kandidat/">marco’s Plauderegge: Christoph Anneler – parteiloser Stapi Kandidat</a> first appeared on <a href="https://ffcity.ch">Frauenfeld City</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>marco&#8217;s Plauderegge: Anders Stokholm &#8211; Stapi Frauenfeld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2024 10:10:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leute]]></category>
		<category><![CDATA[marco's Plauderegge]]></category>
		<category><![CDATA[Anders Stokholm]]></category>
		<category><![CDATA[Plauderegge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gespräch mit unserem Stadtpräsidenten Anders Stokholm, nach knapp 10 Jahren Amtszeit und kurz vor seinem Abschied als Stapi, nächsten Mai. Grüezi Herr Stadtpräsident, danke, dass Du Dir Zeit für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Gespräch mit unserem Stadtpräsidenten Anders Stokholm, nach knapp 10 Jahren Amtszeit und kurz vor seinem Abschied als Stapi, nächsten Mai.</strong><br> </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="937" height="709" src="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2024/12/Anders-Stokholm-Rathaus-Frauenfeld-01.jpg" alt="Anders Stokholm - Rathaus Frauenfeld 01" class="wp-image-4216" style="aspect-ratio:16/9;object-fit:cover" srcset="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2024/12/Anders-Stokholm-Rathaus-Frauenfeld-01.jpg 937w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2024/12/Anders-Stokholm-Rathaus-Frauenfeld-01-300x227.jpg 300w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2024/12/Anders-Stokholm-Rathaus-Frauenfeld-01-768x581.jpg 768w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2024/12/Anders-Stokholm-Rathaus-Frauenfeld-01-671x508.jpg 671w" sizes="(min-width: 960px) 75vw, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Anders Stokholm &#8211; Rathaus Frauenfeld</figcaption></figure>



<p><br><strong>Grüezi Herr Stadtpräsident, danke, dass Du Dir Zeit für Frauenfeld City nimmst!</strong></p>



<p>Hoi Marco, aber sehr gerne, komm doch herein. Cafe?</p>



<p><strong>Warst Du schon einmal auf ffcity.ch oder ist es Dir ein Begriff?</strong></p>



<p>Ich bin hauptsächlich auf Facebook unterwegs und habe dort Frauenfeld City schon gesehen. Einige Artikel sind mir dabei aufgefallen, vor allem, weil Du Inhalte aufgreifst, die man sonst nicht unbedingt überall findet oder nicht in der vollen Länge. Das ist spannend, weil es so eine Ergänzung zu anderen Informationsquellen bietet. Die Seite selbst habe ich natürlich auch schon angeschaut. Ich finde es immer gut, wenn Informationen gebündelt und zugänglich gemacht werden. Besonders gefällt mir, dass Du das mit Veranstaltungstipps und Hinweisen auf Lokalitäten wie die Bürgerstube kombinierst. Solche Plattformen braucht es, und ich finde es toll, dass Du Werbung für unsere Region machst.</p>



<p><strong>Du wirst Ende Mai Dein Amt als Stadtpräsident abgeben und Dich einer neuen Aufgabe in einer anderen Region widmen. In den letzten 10 Jahren hast Du Frauenfeld sicher intensiv kennengelernt – mit allen Höhen, Tiefen und Hürden. Was wünschst Du Dir persönlich zum Abschied für Frauenfeld und seine Bevölkerung, um es noch etwas mehr zu perfektionieren?</strong></p>



<p>Selber habe ich ja nicht mehr viel Zeit, um Frauenfeld noch weiter zu perfektionieren – fünf Monate sind keine Zeit, (lacht). Aber wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, denke ich, dass 10 Jahre eine gute Zeit sind, um Dinge anzustossen und umzusetzen. Was ich mir für Frauenfeld wünsche, ist ein kleiner Entwicklungsschub. Ich wünsche mir, dass die Stadt und ihre Menschen mehr an ihre eigenen Fähigkeiten glauben. Frauenfeld und der Thurgau insgesamt üben sich oft in einer gewissen Bescheidenheit. Das ist nicht unbedingt schlecht, aber manchmal steht es uns im Weg.<br>Ich würde mir wünschen, dass Frauenfeld selbstbewusster wird und Veränderungen nicht immer mit Skepsis begegnet. Es gibt eine gewisse Angst vor Entwicklungen, die ich gerne überwunden sähe. Frauenfeld darf ruhig darauf vertrauen, dass es mehr kann, und das auch nach aussen zeigen. Die Stadt hat das Potenzial, andere Städte zu überragen, und sollte das ohne Scheu tun.</p>



<p><strong>Wirst Du die Nachfolge verfolgen, und was erwartest Du von Deinem Nachfolger oder Deiner Nachfolgerin?</strong></p>



<p>Natürlich werde ich die Wahl verfolgen, das ist ja naturgemäss so. Aber danach bin ich weg. <br>Ich halte mich aus Prinzip aus Dingen heraus, wenn ich ein Amt abgegeben habe – das war schon so, als ich Gemeindeammann in Eschenz war. Wenn man nicht mehr selbst in den Schuhen steckt, ist man nicht nah genug dran, um sich einzumischen.<br>Was ich aber erwarte, ist, dass meine Nachfolge das Beste für Frauenfeld will. Das Wohl der Stadt muss immer an erster Stelle stehen. Ich habe mich für Frauenfeld eingesetzt, und ich denke, meine Vorgänger haben das auch getan. Das wünsche ich mir auch von der nächsten Person in diesem Amt.</p>



<p><strong>In den letzten 10 Jahren hattest Du es nicht immer leicht, mit politischen Hürden und Herausforderungen wie der sogenannten „Lex Stockholm“ </strong><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#b81c27" class="has-inline-color">(siehe Kasten)</mark></em><strong>. In Folge wurden die Stimmen bezüglich Ämterkumulation laut, obwohl Du Deiner Linie dabei treu geblieben bist. Wie wirst Du diese Mandate künftig mit Deinem neuen Job als Pfarrer vereinbaren?</strong></p>



<p>Mein neues Amt als Pfarrer ist ein Teilzeitpensum. Das habe ich bewusst so gewählt, weil ich weiterhin Mandate übernehmen möchte. Ich bin ein Mensch, der Abwechslung braucht, und verschiedene Aufgaben geben mir Energie. Das Stadtpräsidium war abwechslungsreich, aber durch das Legalitätsprinzip und viele Vorgaben oft eingeschränkt. Mandate bieten mehr Freiräume, und ich schätze diese Flexibilität sehr. Ich bin ein freiheitsliebender Mensch, und das passt gut zu mir.</p>



<p><strong>Zum Abschluss noch eine persönliche Frage: Neben Deinen Rollen als Pfarrer und Stadtpräsident warst Du auch als Redaktor tätig, bist Publikationsorgan des Verbandes Thurgauer Gemeinden und hast eine Diplomausbildung im Journalismus. Was ist Deine Empfehlung, damit Frauenfeld City erfolgreich bleibt?</strong></p>



<p>Ich finde den Mix auf Frauenfeld City gut – News mit Kommentarmöglichkeiten, ohne dass Hasskommentare dominieren. Das zeigt, dass du die richtigen Leute anziehst. Diesen Qualitätsanspruch solltest du beibehalten. Vielleicht wäre ‚weniger ist mehr‘ sinnvoll, etwa bei Meldungen vom Kanton – aber das ist nur meine subjektive Sicht. Wichtig ist, Fake News konsequent zu vermeiden und bei Fehlern schnell zu reagieren, um die Glaubwürdigkeit zu sichern.<br> </p>



<div class="wp-block-group has-border-color is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-79d58207 wp-block-group-is-layout-flex" style="border-color:#b81c27;border-width:1px;padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:var(--wp--preset--spacing--30);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:var(--wp--preset--spacing--30)">
<p>„Lex Stockholm“<br>Nachdem Anders Stokholm Ambitionen gezeigt hatte, die Interessen der Stadt auch im Bundeshaus zu vertreten, führten die Frauenfelder per Volksabstimmung 2021 die ‚Lex Stokholm‘ ein, die Stadtpräsidenten untersagt, ein National- oder Ständeratsmandat anzunehmen. Anders Stokholm blieb der Exekutive in Frauenfeld treu und wurde dafür 2022 Präsident des Schweizerischen Städteverbandes sowie 2024 Präsident der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG).</p>
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<p></p><p>The post <a href="https://ffcity.ch/marcos-plauderegge-anders-stokholm-stapi-frauenfeld/">marco’s Plauderegge: Anders Stokholm – Stapi Frauenfeld</a> first appeared on <a href="https://ffcity.ch">Frauenfeld City</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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