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	<title>Verwaltung - Frauenfeld City</title>
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	<title>Verwaltung - Frauenfeld City</title>
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		<title>Vom Papierberg zur digitalen Aktenführung: Stadtarchivar Stephan Heuscher geht in Pension</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 09:55:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenfeld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der langjährige Hüter der Frauenfelder Verwaltungsakten verabschiedet sich in die Frühpension. Stadtarchivar Stephan Heuscher hat 13 Jahre lang die bewegte Vergangenheit der Stadt strukturiert und geordnet. Nun freut er sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der langjährige Hüter der Frauenfelder Verwaltungsakten verabschiedet sich in die Frühpension. Stadtarchivar Stephan Heuscher hat 13 Jahre lang die bewegte Vergangenheit der Stadt strukturiert und geordnet. Nun freut er sich auf einen neuen Lebensabschnitt.</strong><br> </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="750" height="499" src="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/03/Stephan-Heuscher-geht-nach-13-Jahren-als-Stadtarchivar-der-Stadt-Frauenfeld-in-Pension.jpg" alt="Stephan Heuscher geht nach 13 Jahren als Stadtarchivar der Stadt Frauenfeld in Pension." class="wp-image-5873" style="aspect-ratio:16/9;object-fit:cover" srcset="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/03/Stephan-Heuscher-geht-nach-13-Jahren-als-Stadtarchivar-der-Stadt-Frauenfeld-in-Pension.jpg 750w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/03/Stephan-Heuscher-geht-nach-13-Jahren-als-Stadtarchivar-der-Stadt-Frauenfeld-in-Pension-300x200.jpg 300w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/03/Stephan-Heuscher-geht-nach-13-Jahren-als-Stadtarchivar-der-Stadt-Frauenfeld-in-Pension-450x300.jpg 450w" sizes="(min-width: 960px) 75vw, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Stephan Heuscher geht nach 13 Jahren als Stadtarchivar der Stadt Frauenfeld in Pension.</figcaption></figure>



<p>Stephan Heuscher widmet sich als Frauenfelder Stadtarchivar seit 13 Jahren mit grosser Leidenschaft der systematischen Erschliessung der städtischen Verwaltungsakten. «Dies ist essentiell. Die Erschliessung bildet die Grundlage für jede weitere Recherche», erklärt er und unterstreicht damit, wie wichtig es ist, sowohl historische Papierdokumente nachträglich zu ordnen, als auch digitale Akten von Anfang an strukturiert abzulegen. Bei der Archivarbeit geht es jedoch um mehr, als einfach nur Ordnung in die Geschichte zu bringen. «Geschichte ist schön, steht beim Stadtarchiv der politischen Gemeinde aber nicht im Vordergrund», betont Heuscher. Vielmehr gehe es bei seiner Arbeit häufig um das Liefern von Fakten zur Klärung von Rechtsfragen. Er beantwortet jährlich rund 150 Anfragen, die oft einem detektivischen Auftrag gleichen. Etwa dem, herauszufinden, wer wem vor Jahrzehnten den Auftrag erteilt hat, den städtischen Kehricht in einer Deponie abzuladen, die in der Gegenwart eine sanierungsbedürftige Altlast bildet. Oder um Dienstleistungen des Werkhofs, welche lange Zeit als mündlich vereinbarte Gefälligkeit erledigt wurden, heutzutage jedoch abgeltungsberechtigte Arbeiten darstellen.</p>



<p><strong>Frauenfelds Wandel im Blick</strong></p>



<p>Für Heuscher ist Frauenfeld ein lebendiges Zeugnis des Wandels. Er erinnert daran, wie sich die Stadt seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelt hat. «Frauenfeld hat bevölkerungsmässig und wirtschaftlich grosse Schritte gemacht», erklärt er. Während sein Heimatort Herisau bereits im 19. Jahrhundert vom industriellen Aufschwung profitierte, erreichte Frauenfeld den Durchbruch erst in den späten 1930er Jahren. Heute zählt die Stadt stolze 26’000 Einwohnerinnen und Einwohner – ein Wachstum, das Heuscher immer wieder in Staunen versetzt: «Das ist wirklich aussergewöhnlich». Auch die starke Stellung der Bürgergemeinde, ein Relikt, das in vielen anderen Regionen kaum noch zu finden ist, beeindruckt ihn. «Zürich, Luzern und Schaffhausen zum Beispiel kennen keine Bürgergemeinden mehr», fügt Heuscher an.</p>



<p><strong>Historische Schätze und Publikationen</strong></p>



<p>Eine Aufzeichnung, die Stephan Heuscher besonders am Herzen liegt, ist das älteste Protokollbuch der Badekommission Frauenfeld aus den Jahren 1884 bis 1913: «Der Text ist sehr spannend und auch köstlich unterhaltsam.» Das Buch erzählt zahlreiche Anekdoten, so über Kantonsschüler aus gutem Haus, die dem Bademeister nicht gehorchen wollten, da sie sich als Teil einer höheren Gesellschaftsschicht sahen. Oder über die ewigen Diskussionen betreffend Geschlechtertrennung und Sittlichkeit. «Es ist wirklich aus dem Leben gegriffen», sagt der Historiker schmunzelnd. Dabei kommen Heuscher seine Kenntnisse im Entziffern von altdeutschen Handschriften zu Gute. Er sei zwar nicht der ausgewiesene Handschriften-Spezialist, aber «die aus dem 19. Jahrhundert kann ich problemlos lesen».</p>



<p>Er selbst war auch an mehreren Publikationen beteiligt. Unter anderem verfasste er die Geschichte der Feuerwehr Frauenfeld seit 1865. Im Hinblick auf die Einweihung der Schlossbadi erforschte er die Geschichte der Frauenfelder Badeanstalten und verfasste zum Jubiläum «100 Jahre Stadtvereinigung» ein gleichnamiges Buch. Das Schreiben macht Stephan Heuscher Spass, es sei jedoch auch eine sehr anspruchsvolle Arbeit, wie er verrät: «Man muss immer tausend Dinge im Kopf haben.» Bis zum fertigen Buch sei es ein aufwendiger und anspruchsvoller Prozess.</p>



<p><strong>Vom Papierberg zur digitalen Ablage</strong></p>



<p>Die fortschreitende Digitalisierung hat Heuschers Aufgabenbereiche mitgeprägt und seine Arbeit nachhaltig beeinflusst. Als er vor 13 Jahren bei der Stadt Frauenfeld angefangen hat, hatte er vor allem einen Erschliessungs-Rückstand bei den Papierakten aufzuholen. «Ich hatte fast einen ganzen Keller voll unerschlossener Dokumente geerbt», erzählt Heuscher. Später stand für ihn die Betreuung des digitalen Ablagesystems (CMI) im Mittelpunkt – eine anspruchsvolle Aufgabe, da er für viele Ämter erstmals Registraturpläne erstellen musste. Heuscher sieht die Digitalisierung im Bereich der Archivarbeit als durchaus positive Entwicklung. «Die Digitalisierung erweitert die Recherchemöglichkeiten in hohem Mass», betont er. Jedoch verändere sich die Archivarbeit dadurch nicht grundsätzlich. «Die Bewertung verläuft einfach anders herum», erklärt er, denn sie «muss prospektiv und nicht mehr im Rückblick geschehen.»</p>



<p><strong>Zwischen Kochlöffel und Bassgitarre</strong></p>



<p>Dem Eintritt in die Frühpension blickt Stephan Heuscher voller Vorfreude auf seinen neuen Lebensabschnitt entgegen. «Ich habe keine Angst, dass es mir langweilig wird», sagt er mit einem Lächeln. Neben seiner Begeisterung für das Mittelalter im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, insbesondere für Kaiser Friedrich Barbarossa, freut er sich darauf, endlich mehr Zeit für die Musik zu haben, etwa als Bassgitarrist in einer Blues- oder Soul-Band. Zugleich möchte er seine Italienischkenntnisse vertiefen und gemeinsam mit seiner Frau nach Sizilien oder in die Basilicata reisen. Auch das Kochen soll einen festen Platz in seinem Alltag bekommen: «Schon jetzt überlege ich mir oft den Menüplan fürs Wochenende, gehe einkaufen und koche dann selbst», erzählt er. Darüber hinaus plant er, seinen Alltag mit Spaziergängen und Bergwanderungen aktiv zu gestalten und vermehrt Aufgaben im privaten Haushalt zu übernehmen.<br> </p>



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		<title>Fehler in der provisorischen Steuerrechnung 2024 </title>
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		<dc:creator><![CDATA[marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2025 10:47:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kanton]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei den kürzlich versandten provisorischen Steuerrechnungen der direkten Bundessteuer für 2024 ist bei einem Grossteil der steuerpflichtigen Personen mit Kindern der Kinderabzug irrtümlich nicht berücksichtigt worden. Die kantonale Steuerverwaltung bedauert [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei den kürzlich versandten provisorischen Steuerrechnungen der direkten Bundessteuer für 2024 ist bei einem Grossteil der steuerpflichtigen Personen mit Kindern der Kinderabzug irrtümlich nicht berücksichtigt worden. Die kantonale Steuerverwaltung bedauert das Versehen. Betroffene Personen erhalten eine korrigierte Rechnung.</strong><br> </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="630" height="464" src="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/03/Steuerfehler.jpg" alt="Symbolbild durch KI erstellt - Fehler in der provisorischen Steuerrechnung 2024" class="wp-image-5824" style="aspect-ratio:16/9;object-fit:cover" srcset="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/03/Steuerfehler.jpg 630w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/03/Steuerfehler-300x221.jpg 300w" sizes="(min-width: 960px) 75vw, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Symbolbild durch KI erstellt &#8211; Fehler in der provisorischen </figcaption></figure>



<p>Das Fehlen der Kinderabzüge von 259 Franken pro Kind ist auf einen technischen Fehler beim Erstellen der Steuerrechnungen zurückzuführen. Die kantonale Steuerverwaltung arbeitet gemeinsam mit dem Softwarelieferanten mit Hochdruck daran, die Ursache des Fehlers zu identifizieren und zu beheben. </p>



<p>Sobald bekannt ist, welche Kundinnen und Kunden betroffen sind, werden korrigierte Rechnungen versandt. Betroffene Personen können die Faktorenanpassung auch mittels Meldeformular (<a href="https://steuerverwaltung.tg.ch/hauptrubrik-1/steuerbezug/direkte-bundessteuern/antrag-zur-anpassung-der-steuerfaktoren-bei-der-provisorischen-direkten-bundessteuer-fuer-natuerliche-personen.html/13418" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anpassung Steuerfaktoren direkte Bundessteuer</a>) auf der Webseite der kantonalen Steuerverwaltung melden – bitte die Anmerkung «Korrektur Elterntarif» angeben. </p>



<p>Falls ein zu hoher Betrag bezahlt wurde, wird dieser verzinst, und ein etwaiges Guthaben wird basierend auf der definitiven Steuerrechnung zurückerstattet.<br> </p>



<p>  </p><p>The post <a href="https://ffcity.ch/fehler-in-der-provisorischen-steuerrechnung-2024/">Fehler in der provisorischen Steuerrechnung 2024 </a> first appeared on <a href="https://ffcity.ch">Frauenfeld City</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Nach zwei Jahrzehnten: Markus Kutter verabschiedet sich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2025 13:51:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Frühpension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Leiter des Amts für Gesellschaft und Integration verabschiedet sich in die Frühpension. Markus Kutter hat die Integrations- und Gesellschaftsarbeit in Frauenfeld mitgestaltet und massgeblich geprägt. Nun schlägt er nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Leiter des Amts für Gesellschaft und Integration verabschiedet sich in die Frühpension. Markus Kutter hat die Integrations- und Gesellschaftsarbeit in Frauenfeld mitgestaltet und massgeblich geprägt. Nun schlägt er nach über 20 Jahren ein neues Kapitel auf.</strong><br> </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="750" height="485" src="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Markus-Kutter.jpg" alt="Markus Kutter" class="wp-image-5438" style="aspect-ratio:16/9;object-fit:cover" srcset="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Markus-Kutter.jpg 750w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Markus-Kutter-300x194.jpg 300w" sizes="(min-width: 960px) 75vw, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Markus Kutter hat über 20 Jahre lang die Integrations- und Gesellschaftsarbeit in Frauenfeld geprägt.</figcaption></figure>



<p>Markus Kutter begann seine Tätigkeit für die Stadt Frauenfeld im Juli 2000 – zunächst als Teil eines Pilotprojektes zur Integrationsförderung. «Meine Stelle gab es damals noch gar nicht. Die ersten drei Jahre habe ich im Auftragsverhältnis für die Stadt gearbeitet», erinnert sich Kutter. Im Jahr 2003 wurde er dann fest angestellt. Anfangs erledigte er sämtliche Aufgaben selbst: «Ich habe einfach alles gemacht. Vom Protokollschreiben über Glühbirnen wechseln bis hin zu strategischen Überlegungen.»<br></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Von der Fachstelle zum Amt</strong></h4>



<p>Mit den Jahren wandelten sich die gesellschaftlichen Herausforderungen und Kutters Aufgabengebiet wuchs. «Zu Beginn lag der Fokus stark auf der sogenannten Ausländerintegration», erklärt er. Zunehmend rückten auch soziale Teilhabe, schulergänzende Kinderbetreuung und Quartierentwicklung in den Mittelpunkt. «Mit der Zeit ging es nicht mehr nur um Integration, sondern um gesellschaftliche Themen insgesamt.» Die zunehmenden Arbeitsfelder und Verantwortungsbereiche führten auch zu personellen Veränderungen und Umstrukturierungen. Kutter wurde vom «Alleinunternehmer» zum Vorgesetzten eines Teams mit aktuell 22 Vollzeitstellen.</p>



<p>Im Jahr 2015 wurde aus der Fachstelle das Amt für Gesellschaft und Integration gegründet. Dass sein Amt jemals so breit aufgestellt sein werde, sei für Kutter nie absehbar gewesen. «Aber es zeigt, wie sehr sich die Stadt und ihre Bedürfnisse verändert haben», fügt er an.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Brücken bauen und Strukturen schaffen</strong></h4>



<p>«Ich habe meine Arbeit immer mit Freude gemacht», sagt Kutter. Ob mit externen Partnerinnen und Partnern, Mitarbeitenden oder Vorgesetzten – er schätzte stets den direkten Kontakt und Austausch mit den Menschen. Besonders dankbar war er immer für sein Team und die gute Zusammenarbeit mit seinen Vorgesetzten, zuletzt Stadträtin Barbara Daetwyler. «Diese Arbeit funktioniert nur mit Leuten, die sich mit Herzblut einsetzen», so Kutter.</p>



<p>Ein prägendes Projekt seiner Arbeit war das Miteinanderfest, das von verschiedenen Ausländerorganisationen mit ins Leben gerufen wurde. Ziel war es, die einheimische Bevölkerung durch gemeinsames Essen, Tanz und Musik mit den unterschiedlichen Kulturen in Frauenfeld in Kontakt zu bringen. «Brücken zu bauen, war immer ein wichtiger Teil meiner Arbeit», erklärt Kutter.</p>



<p>Von Beginn an war es Kutters Ziel, nachhaltige Strukturen zu schaffen, die nicht von Einzelpersonen abhängig sind. «Im Migrationsbereich sind es oft Schlüsselpersonen, die Sprachen sprechen und gut vernetzt sind. Aber was passiert, wenn sie wegfallen?» Für ihn gehörte auch dazu, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und gleichzeitig ihre Eigenverantwortung zu stärken. So setzte sich Markus Kutter auch für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an politischen Prozessen ein. Unter seiner Leitung wurde Frauenfeld zur UNICEF kinderfreundlichen Gemeinde gekürt und der Kinder- sowie Jugendrat sind entstanden. «Wir waren eine der Pionierstädte in der Schweiz, die sich um das Label beworben haben», erinnert er sich.<br></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Kreative Lösungen</strong></h4>



<p>Nicht immer war es einfach, Ideen und Visionen umzusetzen. «Besonders bei knappen Finanzen musste immer hinterfragt werden, ob bestimmte Projekt wirklich notwendig sind.» Im Bereich der Kinder- und Jugendanimation war oft Kreativität gefragt. So entstand beispielsweise während der Corona-Pandemie die Idee, die Kinder und Jugendlichen dazu zu ermutigen, Zeichnungen anzufertigen, die dann an Bewohnende im Alterszentrum Park verteilt wurden, um gegen die Isolation beider Altersgruppen anzukämpfen. «Das Team der Kinder- und Jugendanimation 20gi ist sehr kreativ», meint Kutter. Auf dessen Initiative hin wurden die Toiletten in den Büros der Stadt genutzt, um mehr Aufmerksamkeit für Kinderrechte zu generieren. Es wurden Kinderzeichnungen mit Artikeln der UNO-Kinderrechtskonvention versehen und in den Toiletten aufgehängt. Für Markus Kutter war das eine tolle Aktion mit einem Augenzwinkern: «Wenn man auf das stille Örtchen gegangen ist, konnte man sich weiterbilden.»<br></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ein neues Kapitel in der Gastronomie</strong></h4>



<p>Nach über 20 Jahren verabschiedet sich Markus Kutter in die Frühpension. Er verschiebt seinen Fokus weg von integrativen und gesellschaftlichen Themen hin zum Kulinarischen. In Zukunft wird er seine Partnerin im Gasthaus Engel in Sirnach tatkräftig unterstützen. «Ich kümmere mich um den administrativen Teil wie Personal oder Buchhaltung.» Ab und an sei er auch in der Küche anzutreffen, wenn es ihn dort braucht, jedoch nicht als Chefkoch. Die romantische Vorstellung vom Gastgewerbe sei bereits verflogen. «Es ist ein absoluter Knochenjob.» reflektiert Kutter. Trotzdem freut er sich sehr auf die Herausforderung und das neue Kapitel.</p>



<p>Den Abschied empfindet Kutter als etwas wehmütig: «Mit dieser Arbeit gebe ich auch ein Stück Heimat ab.» Obwohl er nicht mehr in Frauenfeld wohnhaft ist, bleibt seine Verbundenheit zur Kantonshauptstadt bestehen. «Ich bin hier geboren und aufgewachsen», fügt Kutter an. Als Obmann der Schützengesellschaft bleibt er der Stadt auch weiterhin erhalten. <br> </p>



<p>  </p>



<p></p><p>The post <a href="https://ffcity.ch/nach-zwei-jahrzehnten-markus-kutter-verabschiedet-sich/">Nach zwei Jahrzehnten: Markus Kutter verabschiedet sich</a> first appeared on <a href="https://ffcity.ch">Frauenfeld City</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Neue Strategie zur Nutzung des öffentlichen Grundes ermöglicht Vielfalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2025 13:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzung öffentlicher Grund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der öffentliche Raum gehört allen und soll aktiv genutzt werden, um Begegnungen zu fördern und die Stadt zu beleben. Wie die Stadt mitteilt, verwaltet sie den öffentlichen Raum und hat [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der öffentliche Raum gehört allen und soll aktiv genutzt werden, um Begegnungen zu fördern und die Stadt zu beleben. Wie die Stadt mitteilt, verwaltet sie den öffentlichen Raum und hat die Aufgabe, diesen möglichst oft für diverse Nutzungen zur Verfügung zu stellen.</strong><br> </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="712" height="524" src="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Nutzung-des-oeffentlichen-Grundes.jpg" alt="Neue Strategie zur Nutzung des öffentlichen Grundes" class="wp-image-4513" style="aspect-ratio:16/9;object-fit:cover" srcset="https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Nutzung-des-oeffentlichen-Grundes.jpg 712w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Nutzung-des-oeffentlichen-Grundes-300x221.jpg 300w, https://ffcity.ch/wp-content/uploads/2025/01/Nutzung-des-oeffentlichen-Grundes-690x508.jpg 690w" sizes="(min-width: 960px) 75vw, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Neue Strategie zur Nutzung des öffentlichen Grundes</figcaption></figure>



<p>Gleichzeitig ist die Stadt dafür verantwortlich, dass die Nutzungen den Grundsätzen von Sicherheit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit entsprechen. Während der letzten Jahre sammelte die Stadt im Rahmen einer Versuchsphase Erfahrungen im Verfahren zur Nutzung des öffentlichen Grundes. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse wurde ein Strategiepapier erarbeitet.</p>



<p>Die neue Strategie zur Nutzung des öffentlichen Grundes ermöglicht verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen und fördert so die Vielfalt und Belebung der Stadt. Bei der Beurteilung von Gesuchen steht neu die Frage «<strong>Wie ist es möglich?</strong>» anstelle von «Ist es möglich?» im Zentrum. Der bestehende Leitfaden sowie die Gebührenverordnung wurden aufgrund der neuen Strategie angepasst. Mit der Verabschiedung dieser neuen Regelungen wird auch das Bewilligungsverfahren transparenter und effizienter gestaltet. <br><br>Alle Gesuche für eine Nutzung von öffentlichem Grund können über das Formular auf der Webseite der Stadt eingereicht werden. Eine zentrale Koordinationsstelle stellt sicher, dass die Anfragen nach den festgelegten Kriterien geprüft werden. Sämtliche Dokumente können unter <a href="http://www.frauenfeld.ch/oeffentlicher-grund" target="_blank" rel="noopener" title="">www.frauenfeld.ch/oeffentlicher-grund</a> eingesehen werden.</p>



<p> </p>



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